18 Mrz

Covid 19 befällt die Filmbranche.

Kaum ein Ereignis hat den Alltag der Menschheit so einschneidend umgekrempelt, wie die derzeitige Pandemie, Tschernobyl und 9/11 waren zwar medial mindestens genauso präsent, jedoch betrifft die Pandemie jeden Einzelnen und auf allen Kontinenten dieser Erde. Einschneidend ist der Virus auch für die Filmbranche – Sind wir doch darauf angewiesen, dass eine Vielzahl von Personen aus allen Ecken und Enden der Republik zu einem Zeitpunkt X an einem Ort Y sind…

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17 Mrz

Covid 19 – Statement des Filmverband Südwest eV

Keine Filmproduktion der Welt ist es wert Menschenleben dafür zu gefährden. 

Wir appellieren an alle Unternehmen sämtliche szenischen und werblichen Dreharbeiten und Vorproduktionen mit sofortiger Wirkung einzustellen.

Der Filmverband Südwest e.V. fordert die Landesregierung gemäß der Corona-VO §1 (7) und § 7, sowie Gemeinden dazu auf, explizit Dreharbeiten zu untersagen und bereits ausgesprochene Drehgenehmigungen unverzüglich abzusagen. 

Filmproduktionen bedeuten, dass viele Personen aus allen Ecken der Republik zusammen kommen. In einer Zeit, in der Veranstaltungen und Versammlungen verboten werden, Ladengeschäfte geschlossen bleiben und das öffentliche Leben aufgrund des Infektionsschutzgesetz heruntergefahren werden soll, sind Dreharbeiten die nicht der Information der Bevölkerung dienen, unverantwortlich. 

Solange die Dreharbeiten nicht konkret, von offizieller Stelle untersagt werden, stehen die Verantwortlichen bei den Produktionsfirmen zwischen den Stühlen. Wer zahlt bei Absage oder Verschiebung der Dreharbeiten? Wer haftet für die entstehenden Kosten einer Absage? 

Aus diesem Grund sprechen wir uns für eine offizielle Erklärung seitens der Landesregierung bzw. ihrer untergeordneten Behörden und Gemeinden zum Verbot von Dreharbeiten aus. Nur so wird eine unnötige Gefährdung von Teammitglieder, Darsteller*innen, Kompars*innen und Dienstleistern vermieden, das Infektionsschutzgesetz durchgesetzt und zugleich sichert sie den Produktionsunternehmen eine Argumentationsgrundlage gegenüber Sender und Förderer. 

Eine eigenmächtige Einstellung der Dreharbeiten ist aus finanziellen Gründen den meisten Unter-nehmen nicht möglich, da dies nach aktuellem Stand (17.03.2020, 16:00 Uhr) zu finanziellen Ausfällen führen würde, die nicht aufgefangen werden können und somit zahlreiche Insolvenzen drohen. Nach unserer Einschätzung muss § 32 IfSG dafür dringend ausgeübt werden. 

Oberstes Bestreben der Bundesregierung und Landesregierungen muss es ein, die exponentielle Ausbreitung des Virus einzudämmen, um unser Gesundheitssystem nicht zu überlasten. In anderen Ländern müssen Ärzte aufgrund zu weniger Beatmungskapazitäten über Leben und Tod entscheiden, diese Zustände gilt es unbedingt zu vermeiden. 

Aus diesem Grund fordern wir Sie auf eine entsprechende Verfügung zu erlassen und bitten diese Ihren Mitarbeitern der Ordnungsbehörden und der Filmcommissions zu kommunizieren, um eine weitere Ansteckungsgefahr zu verringern.

Mit freundlichen Grüßen 
Filmverband Südwest e.V. 

04 Okt

Filmmakers for Future – ein Interview mit den Initiatoren

Seit dieser Woche startet eine neue Initiative in der Branche durch: Filmmakers for Future – eine Unterstützergruppe der Fridays for Future Bewegung – auf ihrem Logo prangt eine große Filmrolle im Innern eine Globus. Die Aktion hat ein großes Echo in der Szene gefunden, nicht zuletzt auch durch das Engagement von Crew United,

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28 Jun

Freiburger Stammtisch mit neuem Ansprechpartner der Filmcommission.

Mit lauwarmen 35° Celsius empfing uns Freiburg zum mittlerweile vierten Filmstammtisch am Dreisamufer – der erste Stammtisch zusammen mit dem neuen Ansprechpartner der film commission freiburg schwarzwald Fabian Kiefer.

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11 Jun

Filmkonzeption 3.0 – Die ersten Meter sind gemacht.

Vergangene Woche war es soweit: Nachdem wir uns lange dafür stark gemacht haben, die Filmkonzeption für Baden-Württemberg nach 12 Jahren wieder zu erneuern, traf sich nun eine große Runde aller Beteiligten um sich erstmals über die Ausrichtung einer neuen Filmkonzeption auszutauschen und den aktuellen Stand unserer Regionalförderung MFG Baden-Württemberg zu beleuchten. Es sollten sehr Interessante, teils auch hitzige neun Stunden werden…

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06 Mai

Nachhaltigkeitstag im SWR

Fullhouse bei Green Inhouse – gut besucht war der Nachhaltigkeitstag des SWR. Bild: Linder

Das Thema Nachhaltigkeit wird gerade an allen Ecken und Enden der Branche diskutiert und besprochen – egal ob Webserie, Dokumentarfilm oder Kino, alles soll nachhaltiger werden. Doch wo erlebt man die neue Technik mal physisch, zum anfassen?

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02 Mrz

Berlinale: Green Producing Panel

Aus der ganzen Welt wurden Beispiele für nachhaltigere Produktionen
bei dem Green Shooting Panel präsentiert.
Bild: Thomas Ch Weber

Bereits zum fünften Mal fand auf der diesjährigen Berlinale das Green Producing Panel statt, auf Einladung der MFG Medien- und Filmgesellschaft BW und der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein. In zwei Sessions wurde diskutiert, wie unsere Branche nachhaltiger gestaltet werden kann und welche konkreten Ansätze es dabei bereits gibt.

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20 Sep

25. September – Filmstammtisch in Konstanz

1. Stammtisch für Film- und Medienschaffende

am Dienstag, den 25.09.2018, im Wohnzimmer Konstanz, in den Rieter Werken, Schneckenburgstraße 11, 78467 Konstanz – ab 19 Uhr.
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17 Jul

Der Filmstammtisch zu Gast bei kurhaus production

© FVSW, Fabian Linder

Bereits zum zweiten Mal traf sich der von der Film Commission & dem Filmverband  neu gegründete Baden-Badener Filmstammtisch. Nachdem der erste Stammtisch im März im Kurhaus statt fand, wo die Atmosphäre durch die schwere Architektur etwas gedämpft war, lud Christoph Holthof und das Team von kurhaus production dieses Mal zu sich ein – Open Air im Hof vorm Office. Weiterlesen