23 Jan

Viele blaue Herzen gehen nach Baden-Württemberg.

Die 42. Edition des Max Ophüls Preis ist in den Geschichtsbüchern, großer Gewinner war dabei ein Spielfilm aus Baden-Württemberg: BORGA – mit vier Preisen, unter anderem „bester Spielfilm“. Und auch im Dokumentarfilm räumte eine Baden-Württemberger Produktion ab: DEAR FUTURE CHILDREN.
Und auch der Nachwuchs zeigte sich von seiner besten Seite. Das Filmakademie Baden-Württemberg Projekt, der Mittellangfilm TALA’VISION von Murad Abu Eisheh – gewann beide Mittellangfilm Preise.
Gratulation den Gewinner*Innen!

21 Dez

Nachgefragt: Landesregierung beteiligt sich nicht am Ausfallfond?

Derzeit sind wir dabei, uns die Hintergründe zu erarbeiten, warum die Landesregierung sich bisher nicht an den Ausfallfonds I & II des Bundes beteiligt. In allen Publikationen und Presseartikeln wird Baden-Württemberg ausgeklammert – was bedeutet das regionale Produzent*Innen nicht berechtigt sind, Mittel zu beantragen.
Dies hat zur Folge, dass Show, Doku und Fiktionale Produzent*Innen den Großteil des Risikos tragen, im Falle das ein Dreh unterbrochen oder abgebrochen werden muss. An einem Standort, der ohnehin nicht im Übermaß Produktionen beherbergt bedeutet das im Zweifelsfall weitere Projektabsagen.
Laut unseren Informationen war die Beteiligung bereits verhandelt, warum der Ausfallfond von Baden-Württemberg bisher noch nicht ratifiziert wurde ist derzeit unklar.
Hier eine weitere Stellungnahme der Produzenten Allianz

UPDATE:
Auf eine unserer Nachfragen haben wir nun eine knappe Antwort erhalten, die aber darauf schließen lässt, dass Baden-Württemberg sich bei den Ausfallfonds beteiligt. Der Prozess aber zeitintensiver ist und die Publikation somit einstweilig ohne Baden-Württembergische Beteiligung erfolgte. Auf ihrem Social Media Kanal ließ Staatssekretärin Petra Olschowski kommunizieren:

„Wir sehen die Wichtigkeit eines Ausfallfonds für Film- und Fernsehproduzenten, da diese bei den entsprechenden Versicherungen keine coronabedingten Ausfälle geltend machen können und auch die Sender hier nur bedingt abfedern können. Das Land Baden-Württemberg hat sich von Anfang an bei der Konzeption beider nun existierender Ausfallfonds intensiv beteiligt und hat u.a. mit dafür gesorgt, dass im sogenannten Ausfallfonds II auch der Animationsfilm nun mit eingeschlossen ist. Wir arbeiten mit Hochdruck an einer baldigen Beteiligung des Landes an den beiden entsprechenden Ausfallfonds von Bund und Ländern. “

Petra Olschowski, 21.12.20202 – Facebook

Wir sind erleichtert zu hören, dass es sich wohl nur um Verzögerungen handelt und die beteiligten Ministerien sich auch der Wichtigkeit dieses Fonds bewusst sind. Mit diesem positiven Signal lassen sich hoffentlich die Feiertage und der Start ins neue Jahr deutlich entspannter angehen.

24 Nov

Filmschau BW & setUP media – dieses Jahr online

Angepasst an die aktuelle Situation, findet die Filmschau Baden-Württemberg und die Seminarreihe „setUP media“ in diesem Jahr online statt.

Tickets, sowohl für setUP media und die Filmschau erhaltet ihr hier: Zu den Tickets >>

Programm der Seminarreihe setUP media

Das gesamte Programm zur Seminarreihe findet ihr hier >>

15 Aug

17.08.2020 – Filmstammtisch Baden-Baden mit Kinopremiere

Ganz herzlich laden wir Euch zu unserem ersten physischen Filmstammtisch Baden-Baden ein, der nicht nur in einer tollen Location sondern auch mit einer besonderen Kinopremiere stattfindet. ARTE hat eine 8-teilige Webserie produziert, die von Florianfilm umgesetzt und von der MFG gefördert wurde. In „Gesichter der Flucht – Geschichten vom Gehen und Ankommen“ erzählen acht Menschen aus unterschiedlichen Ländern von Flucht und vom Neubeginn in einem fremden Land. Ihre Fluchterfahrungen reichen von 1945 bis heute.

Die Langfassung von ca. 60 Minuten sehen wir uns im Mondkino im Rosenneuheitengarten Baden-Baden an. Das Sommer-Open-Air-Kino des moviac Kinos steht uns an diesem Abend exklusiv zur Verfügung. Dadurch können die Corona-bedingten Abstände problemlos eingehalten werden. Wir empfehlen einen Mund-Nasen-Schutz mitzubringen und falls der Sicherheitsabstand nicht eingehalten werden kann, auch zu tragen!

Wir starten um 19.00 Uhr mit dem gemütlichen Beisammensein, nehmen uns Zeit für Gespräche und natürlich auch einem gemeinsamen Glas Wein. Der Film beginnt bei Einsetzen der Dämmerung, gegen 20.30 Uhr. Es werden u.a. die Autoren, die Protagonisten, die Verantwortlichen von ARTE und vom SWR sowie voraussichtlich ein Vertreter der MFG Filmförderung anwesend sein.

Filmstammtisch Baden-Baden #5
Termin:     Montag, 17. August 2020

19.00 Uhr: Begrüßung, Filmgespräch und Networking
20.30/20.45 Uhr: Vorführung „Gesichter der Flucht“

Moderation: Khalil Khalil
Anschließend lockeres Beisammensein

Adresse:    Mondkino, Moltkestraße 3, 76530 Baden-Baden
Für Snacks und Getränke ist gesorgt, der Eintritt ist frei.

Wichtig: Bitte bringt Decken und Sitzkissen mit, da die Rasenflächen nicht bestuhlt sind. Es gibt zwar einige wenige Sitzmöglichkeiten auf der Terrasse, die aber nicht ausreichen werden.

Um Euch anzumelden, schickt einfach eine kurze E-Mail mit Betreff „Filmstammtisch Baden-Baden“, Eurem Namen, Firma/Tätigkeit/Gewerk, Telefonnummer an film@baden-baden.com.

Wir freuen uns auf Euer Kommen!

Filmcommission Baden-Baden / Stadtmarketing Baden-Baden
Kinokontor / Moviac Kino, Baden-Baden
ARTE
SWR
Filmverband Südwest e.V.

21 Jul

Kooperation zwischen dem Filmverband Südwest e.V. und dem Filmverband Rhein-Neckar e.V.

Im Mai schloss der Filmverband Südwest e.V. (FVSW) einen Kooperationsvertrag mit dem Filmverband Rhein-Neckar (FVRN). Das gemeinsame Kernziel der Kooperation besteht darin, beide Film-Regionen zu stärken, Filmschaffende besser zu vernetzen und die Mitgliedschaft in beiden Verbänden zu fördern.

Verbandsmitglieder bezahlen im jeweils anderen Verband einen ermäßigten Mitgliedsbeitrag. Der Filmverband Südwest e.V. bedankt sich für die Zusammenarbeit und freut sich auf die gemeinsame Zukunft!

22 Apr

Ergebnisse der Umfrage

Mitte März hat der Filmverband Südwest e.V. eine Umfrage in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz gestartet, um zu ermitteln wie schwer die hiesige Branche von der Corona Pandemie betroffen ist. Mittlerweile haben wir diese nicht repräsentative Umfrage von Dr. Oliver Langewitz, promovierter Soziologe mit empirischem Schwerpunkt, auswerten lassen, und dabei haben sich drei Kernpunkte herauskristallisiert:

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19 Mrz

Covid19 und seine Folgen

Eine so dagewesene Pandemie haben wir in Deutschland noch nicht erlebt. Die Filmbranche ist fast komplett zum Erliegen gekommen. So gut wie kein Kreativschaffender hat mehr Arbeit und verliert gerade viel Geld.

Um diesen Schaden beziffern zu können, haben wir eine Umfrage gestartet, die dabei helfen soll, den Ministerien und der Förderung diesen Schaden genauer zu beziffern.

Wir freuen uns also über jede Rückmeldung, die dabei helfen kann, genug Geld für alle bereit zu stellen. Füllt einfach unter folgendem Link unsere Umfrage aus.

Zur Umfrage

Eine Übersicht über die Situation in BaWü findet ihr hier:
https://www.filmverband-suedwest.de/covid-19/

18 Mrz

Covid 19 befällt die Filmbranche.

Kaum ein Ereignis hat den Alltag der Menschheit so einschneidend umgekrempelt, wie die derzeitige Pandemie, Tschernobyl und 9/11 waren zwar medial mindestens genauso präsent, jedoch betrifft die Pandemie jeden Einzelnen und auf allen Kontinenten dieser Erde. Einschneidend ist der Virus auch für die Filmbranche – Sind wir doch darauf angewiesen, dass eine Vielzahl von Personen aus allen Ecken und Enden der Republik zu einem Zeitpunkt X an einem Ort Y sind…

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17 Mrz

Covid 19 – Statement des Filmverband Südwest eV

Keine Filmproduktion der Welt ist es wert Menschenleben dafür zu gefährden. 

Wir appellieren an alle Unternehmen sämtliche szenischen und werblichen Dreharbeiten und Vorproduktionen mit sofortiger Wirkung einzustellen.

Der Filmverband Südwest e.V. fordert die Landesregierung gemäß der Corona-VO §1 (7) und § 7, sowie Gemeinden dazu auf, explizit Dreharbeiten zu untersagen und bereits ausgesprochene Drehgenehmigungen unverzüglich abzusagen. 

Filmproduktionen bedeuten, dass viele Personen aus allen Ecken der Republik zusammen kommen. In einer Zeit, in der Veranstaltungen und Versammlungen verboten werden, Ladengeschäfte geschlossen bleiben und das öffentliche Leben aufgrund des Infektionsschutzgesetz heruntergefahren werden soll, sind Dreharbeiten die nicht der Information der Bevölkerung dienen, unverantwortlich. 

Solange die Dreharbeiten nicht konkret, von offizieller Stelle untersagt werden, stehen die Verantwortlichen bei den Produktionsfirmen zwischen den Stühlen. Wer zahlt bei Absage oder Verschiebung der Dreharbeiten? Wer haftet für die entstehenden Kosten einer Absage? 

Aus diesem Grund sprechen wir uns für eine offizielle Erklärung seitens der Landesregierung bzw. ihrer untergeordneten Behörden und Gemeinden zum Verbot von Dreharbeiten aus. Nur so wird eine unnötige Gefährdung von Teammitglieder, Darsteller*innen, Kompars*innen und Dienstleistern vermieden, das Infektionsschutzgesetz durchgesetzt und zugleich sichert sie den Produktionsunternehmen eine Argumentationsgrundlage gegenüber Sender und Förderer. 

Eine eigenmächtige Einstellung der Dreharbeiten ist aus finanziellen Gründen den meisten Unter-nehmen nicht möglich, da dies nach aktuellem Stand (17.03.2020, 16:00 Uhr) zu finanziellen Ausfällen führen würde, die nicht aufgefangen werden können und somit zahlreiche Insolvenzen drohen. Nach unserer Einschätzung muss § 32 IfSG dafür dringend ausgeübt werden. 

Oberstes Bestreben der Bundesregierung und Landesregierungen muss es ein, die exponentielle Ausbreitung des Virus einzudämmen, um unser Gesundheitssystem nicht zu überlasten. In anderen Ländern müssen Ärzte aufgrund zu weniger Beatmungskapazitäten über Leben und Tod entscheiden, diese Zustände gilt es unbedingt zu vermeiden. 

Aus diesem Grund fordern wir Sie auf eine entsprechende Verfügung zu erlassen und bitten diese Ihren Mitarbeitern der Ordnungsbehörden und der Filmcommissions zu kommunizieren, um eine weitere Ansteckungsgefahr zu verringern.

Mit freundlichen Grüßen 
Filmverband Südwest e.V. 

04 Okt

Filmmakers for Future – ein Interview mit den Initiatoren

Seit dieser Woche startet eine neue Initiative in der Branche durch: Filmmakers for Future – eine Unterstützergruppe der Fridays for Future Bewegung – auf ihrem Logo prangt eine große Filmrolle im Innern eine Globus. Die Aktion hat ein großes Echo in der Szene gefunden, nicht zuletzt auch durch das Engagement von Crew United,

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