26 Jul

Deadline Filmschau Baden-Württemberg und Jugendfilmpreis

Welche Themen treiben die FilmemacherInnen im Südwesten um? Welche Filme können überhaupt unter Corona-Bedingungen gedreht werden? Welche neuen Talente stellen sich vor? Was haben die großen Namen der Filmbranche Südwest für das Publikum realisiert? Die 27. Filmschau Baden-Württemberg mit der Verleihung der Baden-Württembergischen Filmpreise und dem Wettbewerb um den Jugendfilmpreis präsentiert vom 1. bis 5. Dezember 2021 die besten aktuellen Filmproduktionen aus dem Land.

Wer mit seinem neuen Film dabei sein will, muss auf die Einreichfrist achten. Für die Filmschau und den Jugendfilmpreis gilt die Deadline 31. August 2021.

Für die Filmschau müssen die Einreichungen einen Landesbezug haben; zum Beispiel können Fördermittel aus Baden-Württemberg, ein Filmstoff aus dem Südwesten oder eine Studentenarbeit von einer Hochschule oder Universität aus dem Bundesland sein.

Die Anmeldeformulare für beide Festivals gibt es zum Downloaden auf www.filmschaubw.de beziehungsweise www.jugendfilmpreis.de.

Und hier der Zugang zum Anmeldeformular für den Werbefilmpreis: https://filmschaubw.de/bw-werbefilmpreis/

Bis zur Deadline am 31. August 2021 müssen die Einreichungen hier vorliegen:
Filmbüro Baden-Württemberg,
Filmschau BW, Werbefilmpreis bzw. Jugendfilmpreis, Friedrichstraße 37,
70174 Stuttgart.

Deadline Baden-Württembergischer Werbefilmpreis 2021
Corporate Film ist einer der wichtigsten Faktoren des Filmstandortes, wenn es um Filmwirtschaft, Umsätze und internationale Wahrnehmung geht. Das Filmbüro Baden-Württemberg will diesen hochkreativen und innovativen Bereich der Filmproduktion mehr in den Mittelpunkt rücken und vergibt in diesem Jahr im Rahmen der Landesfilmschau (1. bis 5. Dezember 2021) zum vierten Mal den Baden-Württembergischen Filmpreis für Werbefilm.

Langfristig soll mit der alljährlichen Preisverleihung die Stadt Stuttgart zu einem Kristallisationspunkt von Konzernen, Unternehmen, Werbeagenturen und FilmproduzentInnen gemacht werden.

Teilnahmeberechtigt sind alle Filmproduktionen mit Hauptsitz in Baden- Württemberg sowie Agenturen und Unternehmen, deren Werbefilme ausschließlich von Produktionsfirmen aus Baden-Württemberg hergestellt wurden. Der Wettbewerb umfasst Werbe- und Imagefilme in der Kategorie Werbeclip.

Der Einsendeschluss ist der 31. August 2021. Der Hauptpreis ist mit 2.000 Euro dotiert und wird im Rahmen der 27. Filmschau Baden-Württemberg von der Jury verkündet. Hier der Link zum Einreichformular:

https://filmschaubw.de/wp- content/uploads/2021/04/FSBW2021_Einreichformular-Werbefilm.pdf

In Corona-Zeiten ist alles ganz anders. Normalerweise gibt es den Katalog zur Landesfilmschau immer zum Auftakt. Für die Online-Ausgabe der 26. Filmschau Baden-Württemberg, die Anfang Dezember 2020 die besten Filme aus dem Südwesten präsentierte, erhalten Sie den Katalog nun auf diesem Weg.

Der Katalog ist im Laufe der Zeit zum Jahrbuch der Filmbranche Südwest angewachsen und für viele Filmschaffende ein wichtiges, unterhaltsames Nachschlagewerk.

Bei dieser Gelegenheit bedanke ich mich für die redaktionelle Unterstützung des Filmfestivals und verrate Ihnen für Ihren Terminkalender die beiden Termine unserer diesjährigen Festivals:

Das 18. Indische Filmfestival Stuttgart findet vom 21. – 25. Juli 2021 statt (sehr wahrscheinlich online, evtl. hybrid im Kino oder Open-Air und online).

Die 27. Filmschau Baden-Württemberg mit den Baden-Württembergischen Filmpreisen rollt vom 1. – 5. Dezember 2021 für die Filmbranche Südwest und das Publikum den roten Teppich aus. Der integrierte Jugendfilmpreis findet statt vom 2. – 5. Dezember 2021.

08 Jul

02.08.2021 – Filmstammtisch Baden-Baden mit Kinopremiere von ALBTRÄUMER

Es geht wieder los! Wir können uns wieder persönlich treffen und austauschen! Wir freuen uns sehr, Euch auch in diesem Jahr, gemeinsam mit dem Filmverband Südwest, in das Mondkino im Rosenneuheitengarten Baden-Baden zu unserem Filmstammtisch mit einer ganz besonderen Filmpremiere einladen zu können.

Die Baden-Badener kurhaus production hat im Sommer 2019 rund um Baden-Baden, Rastatt und im Murgtal den MFG-geförderten Spielfilm „Albträumer“, das Langfilmdebüt von Philipp Klinger gedreht. Der Film handelt von der 17-jährigen Rebekka (Sarah Mahita), für die ihre heile Dorfwelt seit dem Selbstmord ihres Bruders zusammengebrochen ist. Über dessen besten Freund, den Außenseiter Vincent (Béla Gabor Lenz) findet sie endlich einen Zugang zu ihrem Schmerz und mehr über die Wahrheit heraus. 

Die Baden-Württemberg-Premiere von „Albträumer“ sehen wir uns im Mondkino im Rosenneuheitengarten Baden-Baden an. Das Sommer-Open-Air-Kino des moviac Kinos steht uns an diesem Abend exklusiv zur Verfügung. Dadurch können die Corona- bedingten Abstände problemlos eingehalten werden. Wir empfehlen einen Mund-Nasen-Schutz mitzubringen und falls der Sicherheits­abstand nicht eingehalten werden kann, auch zu tragen.

Wir starten um 19.30 Uhr mit dem gemütlichen Beisammensein, nehmen uns Zeit für Gespräche und natürlich auch einem gemeinsamen Glas Wein. Der Film beginnt bei Einsetzen der Dämmerung, gegen 21.00 Uhr. Es werden der Regisseur Philipp Klinger, die Verantwortlichen von kurhaus production sowie Vertreter der MFG Filmförderung anwesend sein.

Filmstammtisch Baden-Baden #6
Termin:     Montag, 02. August 2021

19.30 Uhr: Begrüßung, Filmgespräch und Networking
20.45 Uhr: Vorführung „Albträumer“ – anschließend lockeres Beisammensein.

Adresse: Mondkino, Moltkestraße 3, 76530 Baden-Baden

Wichtig: Bitte bringt Decken und Sitzkissen mit, da die Rasenflächen nicht bestuhlt sind. Es gibt zwar einige wenige Sitzmöglichkeiten auf der Terrasse, die aber nicht ausreichen werden.

Um Euch anzumelden, schickt einfach eine kurze E-Mail mit Betreff „Filmstammtisch Baden-Baden“, Eurem Namen, Firma/Tätigkeit/Gewerk, Telefonnummer an film@baden-baden.com.

Wir freuen uns auf Euer Kommen!

Filmcommission Baden-Baden / Stadtmarketing Baden-Baden
Kinokontor / Moviac Kino, Baden-Baden
Kurhaus Production
UCM.ONE
Filmverband Südwest e.V.

23 Jun

Spaces for Animation – 1. Pop-Up-Event am 2. Juli 2021

Das Haus für Film und Medien Stuttgart (HFM) lädt herzlich zur Online-Podiumsdiskussion zu den Themen Animation, Bildung und neue Präsentationsformen von Medien- und Filmkunst mit Shoko Hara (Stuttgart, Animationskünstlerin), Weijia Ma (Shanghai, Animationskünstlerin) und Ulrich Wegenast (Vorstand HFM und künstlerischer Geschäftsführer der Film- und Medienfestival gGmbH).

Die Diskussion wird moderiert von Jens Gutfleisch (Vorstand HFM und Leitung der Film Commission Region Stuttgart, eine Einrichtung der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart) und in Englisch durchgeführt.

Der Verein Haus für Film und Medien Stuttgart e.V. – ein Zusammenschluss von 24 nichtkommerziellen Institutionen und Hochschulen – engagiert sich seit Jahren in einer gemeinschaftlichen Initiative mit der Landeshauptstadt Stuttgart für den Bau einer zentralen Kultureinrichtung, in der alle Formate des Bewegtbilds von Film und Animation über Games bis zu Virtual Reality ein Zuhause finden.

Bis zur Eröffnung des Hauses im Jahr 2027 auf dem Areal des Breuninger Parkhauses in Stuttgart-Mitte möchte der Verein mit verschiedenen Pop-Up-Events Einblicke in das zu erwartende Programm geben. Weitere Veranstaltungen sind geplant und werden in den kommenden Monaten folgen.

Wann: Freitag, 2. Juli 2021, 18-19 Uhr
Wo: Online und live auf Zoom. Der Zoom-Zugang wird bis zum 1. Juli 2021 auf der Website des HFM bekanntgegeben: https://hfm-stuttgart.de

Die Künstlerinnen:
Shoko Hara (Uki Uki Studio Stuttgart, Filmemacherin und Animationskünstlerin, Dozentin für Motion Graphics an der DHBW Ravensburg)
Prof. Weijia Ma (DAAD Gastprofessorin an der Merz Akademie seit dem Wintersemester 2020/21, Filmemacherin und Animationskünstlerin, Dozentin für Animation am College of Creative Studies, Shanghai Theatre Academy).

Mit freundlicher Unterstützung der Stadt Stuttgart.

06 Mai

Tarifabschluss für 25.000 Filmschaffende

EINIGUNG IN DEN TARIFVERHANDLUNGEN
Nach fünf Monaten Verhandlungen gibt es nun einen neuen Tarifvertrag, der vor allem Verbesserungen bei den Arbeitszeiten beinhaltet. Nicht Teil des jetzt erzielten Tarifabschlusses sind indes Neuregelungen zur Erhöhung der Gagen. Hierüber soll ab September abschließend verhandelt werden, diese Gespräche sollen spätestens bis zum Ende des Jahres abgeschlossen sein.

https://beta.blickpunktfilm.de/details/459885?fbclid=IwAR1BpvyXzRAYaTKM2WdLAIBln89vicBwbaCV42N7np7cBpsBNOQGAf-aPVs

24 Apr

Die Kultur & Kreativwirtschaft in der Corona-Pandemie (Umfrageergebnis)

Promoting Creative Industries (PCI) & der Bundesverband Kreative Deutschland haben zu Beginn des Jahres zu einer Umfrage unter den Selbständigen in der Kultur und Kreativbranche aufgerufen.

Die Ergebnisse dieser Umfrage sind nun veröffentlicht und können eingesehen werden. Der Link zur vollständigen Auswertung findet ihr folgend. Hier eine Zusammenfassung:

  • 83% der Selbständigen in der Kultur- und Kreativwirtschaft geben an, dass die Krise im Jahr 2020 sehr negative oder eher negative Auswirkungen auf ihre Selbständigkeit hatte.
  • Selbständige haben substantiell Rücklagen aufgezehrt.
  • Selbständige erwarten eine wirtschaftliche Erholung erst für das Jahr 2022.
  • Nur 14% der Selbständigen nutzte 2020 den Zugang zur Grundsicherung für Selbständige. 
  • Die Coronakrise war ein Booster für Kooperationen innerhalb der Kultur- und Kreativwirtschaft und hat der Branche einen Digitalisierungsschub verliehen.
  • Gründer:innen blicken (noch) pessimistischer in die Zukunft und haben sich im vergangenen Jahr öfter eine abhängige Beschäftigung gesucht als Selbständige, die schon länger am Markt sind.
  • 52% der Selbständigen in der Kultur- und Kreativwirtschaft sehen ihre wirtschaftliche Existenz stark oder sehr stark gefährdet.
  • Die meisten Selbständigen fordern einen Unternehmerlohn bzw. ein Grundeinkommen unabhängig vom Familieneinkommen, um ihre wirtschaftliche Existenz zu sichern.
  • Der Kultur- und Kreativwirtschaft droht ein Braindrain.

Die vollständige Auswertung: https://www.kreative-deutschland.de/2021/03/19/selbstaendige-in-der-kultur-und-kreativwirtschaft-am-limit/

15 Apr

BW beteiligt sich am Ausfallfond I & II

Die Ernüchterung bei den Baden-Württemberger Filmschaffenden war groß, als im vergangenen Jahr die Ausfallfonds I & II der Bundes- und Landesregierungen vorgestellt wurden. Als eines der wenigen Bundesländer hatte es Baden-Württemberg nicht in das Feld der Finanzierer geschafft und somit waren die lokalen Produzent:innen auch nur zu Teilen berechtigt, Hilfeleistungen zu empfangen.

Neu: Ausfallfonds I und II für Kino- und Fernsehfilmproduktionen
Die coronabedingten Einschränkungen betreffen auch die Film- und Fernsehproduktionsfirmen in Baden-Württemberg, die klein- und mittelständisch geprägt sind. Sollte es zu pandemiebedingten Drehausfällen kommen, haften die üblichen Filmversicherungen nicht und es kann sehr schnell zu einer existenzbedrohenden Notlage kommen. Der Filmverband Südwest setzte sich hartnäckig dafür ein, dass Baden-Württemberg sich auch in den Fond einbringt und die Filmschaffenden bei der Politik Gehör finden.

Nach zähem Ringen war es nun Mitte März soweit:
„Baden-Württemberg beteiligt sich am Ausfallfonds I der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien für bundes- und ländergeförderte Kinofilme und High End-Serien mit bis zu einer Million Euro sowie am Ausfallfonds II der Länder für TV- und Streamingproduktionen mit bis zu vier Millionen Euro“, wurde von Staatssekretärin Petra Olschowski, der Kunststaatssekretärin in einer Pressemeldung verkündet.

In den Verhandlungen um den Ausfallfond setzte sich Olschowski nach eigenem Bekunden stark dafür ein, dass auch Animations- und VFX- Produktionen profitieren, die natürlich einen Schwerpunkt des regionalen Standortes ausmachen.

Auch die MFG Baden-Württemberg setzte sich beim Ministerium für die Filmschaffenden ein, Geschäftsführer Carl Bergengruen: „Das Risiko, dass Film- und TV-Produktionen in der derzeitigen Pandemie plötzlich abgebrochen werden müssen, ist allgegenwärtig, und die Folgen solcher Abbrüche sind für die Produktionsfirmen unkalkulierbar. Indem sich Baden-Württemberg an den Ausfallfonds beteiligt, schützt es seine Produktionsfirmen in dieser schwierigen Situation bestmöglich. Das ist ein wichtiges und sehr gutes Signal an die hiesige Branche.“

Die Finanzierung stammt zu Teilen aus dem Nothilfefond für Kunst und Kultur, aber auch vom Bund und den Sendern. Prof. Dr. Kai Gniffke, Intendant des Südwestrundfunks (SWR) bekundete hierzu: „Der SWR steht voller Überzeugung hinter den Macherinnen und Machern von Film- und Fernsehproduktionen in Baden-Württemberg – besonders in Zeiten der Corona-Pandemie. Wir wollen den Produktionsfirmen durch diese schwierige Phase helfen. Baden-Württemberg braucht die vielfältige Produzentenlandschaft als Garant für Kreativität und Innovation. Daher beteiligen wir uns für den Fall von pandemiebedingten Drehausfällen am Corona-Ausfallfonds II und kommen so unserem Auftrag zur Kulturförderung nach.“

Das Warten, die Ungewissheit und die zähe Kommunikation haben den Filmschaffenden und vor allem den regionalen Produzent:innen einiges abverlangt. Jetzt ist Baden-Württemberg als Standort wieder auf Augenhöhe und das finanzielle Risiko der anstehenden Produktionen konnte umverteilt werden. Wie sich das aktuelle Jahr entwickeln wird, bleibt abzuwarten, einige Produktionen sind bereits im Land unterwegs. Hoffen wir, dass es den Ausfallfond nicht brauchen wird.

11 Apr

Filmverband Südwest startet mit neuem Vorstand

Der Filmverband Südwest hat Mitte März seine jährliche Hauptversammlung abgehalten. Nach einem von Corona geprägten Ausnahmejahr gab es den Mitgliedern etliches Neue zu berichten und die Wahl des neuen Vorstands kam zu einem spannenden und begrüßenswerten Endergebnis.

Maximilian Höhnle hat im vergangenen Jahr aufgrund einer beruflichen Neuorientierung seinen Posten als Erster Vorstand abgegeben. Maximilian hat in den vergangenen Jahren den Verband geprägt und in sehr vielen Punkten vorangebracht. Es ist natürlich ein großer Verlust für einen Verband, ein so aktives und gut vernetztes Mitglied aus dem Vorstand verabschieden zu müssen.

Nicht weniger schmerzlich ist auch das Ausscheiden von Kameramann Notker Mahr, der ebenfalls langjähriges Vertrauen als Vorstand genoss und sich federführend vor allem um die setUP media und die Filmschau BW-Kooperation kümmerte.Ein Gründungsmitglied des Verbands ist bei der aktuellen Wahl ebenfalls aus dem Vorstand ausgeschieden: Bernd Schmidt, Geschäftsführer des Technikverleihs Licam, ist seit Tag eins im Filmverband und war ein Jahr im Vorstand. Er war vor allem politisch sehr aktiv und begleitete als Vorstand hauptsächlich die Treffen mit Förderern und Politiker*Innen.
Alle drei bleiben dem Verband natürlich erhalten, haben in Zukunft dann aber vielleicht den ein oder anderen Abend pro Woche ohne ehrenamtliche Zoom-Konferenz. An dieser Stelle nochmal Dankeschön für Euer Engagement und die tolle Arbeit, die Ihr geleistet habt.

Nun aber zur Zukunftsperspektive: Der Vorstand des Filmverbands war in den vergangenen Jahren immer deutlich von der Männerwelt geprägt. Einzig die Anwesenheit von East End Filmproduzentin Elaine Niessner hat jahrelang für die deutlich notwendige weibliche Perspektive gesorgt. Doch nun bekommt sie tatkräftige Unterstützung: Sabine Mahr-Haigis tritt quasi die Nachfolge ihres Ehemanns Notker im Vorstand an. Als ebenfalls langjähriges FVSW-und BFS-Mitglied und setUPmedia Mit-Organisatorin, kennt sie die Verbandswelt sehr gut und repräsentiert als Editorin den Bereich Postproduktion, der im Vorstand bisher nicht vertreten war.

Ebenfalls neu im Vorstand ist Iris Aipperspach. Nach ihrem Studium an der Hochschule der Medien heuerte sie beim Stuttgarter Kameraverleih Licam an. Neben dem Rentalgeschäft hat sie im vergangenen Jahr eine Ausbildung zum Green Consultant absolviert und wird mit ihrem Dienstleister-Know how den bisherigen Vorstand ideal ergänzen.

Als drittes neues Vorstandsmitglied wurde Johannes Gall gewählt, Johannes ist ein multimediales Talent, arbeitet nicht nur als Aufnahmeleiter, Hygieneberater und Green Consultant am Spielfilm-Set, sondern produziert zusätzlich mit seiner Agentur “Green Medien” Werbefilme nach ökologisch nachhaltigen Maßstäben. Durch seinen Podcast “Setfunk 5” betreibt er schon seit über vier Jahren Nachwuchsförderung im Film- und Medienbereich. Im vergangenen Jahr hat er gezeigt, dass er im erweiterten Vorstand eine super Arbeit leistet und mit viel Engagement bei der Sache ist. Darum sind wir froh, ihn nun als „vollwertigen“ Vorstand in unseren Reihen zu haben.

Im Amt des ersten Vorstands löst Fabian Linder die Interimsvorsitzende Elaine Niessner ab, die als reguläres Mitglied dem Vorstand erhalten bleibt. Neben seiner produzentischen Tätigkeit bei “Achtung Panda!”, arbeitet er als freier Green Consultant (u.a. im SWR) und doziert an verschiedenen Filmschulen in diesem Bereich. In den vergangenen Jahren organisierte er unsere Filmstammtische außerhalb Stuttgarts und ist seit zwei Jahren im Vorstand des Filmverbands.

Medienproducer Christian Alex ist auch weiterhin als Kassenwart im Vorstand des Verbands, er bekleidet diesen Posten bereits seit der Gründung und ist angesichts seiner super Arbeit und der guten Struktur auch das Rückgrat unseres Verbands.

Es sind einige neue Gesichter in den Vorstand hinzugekommen, aber genauso viele vertraute Gesichter verblieben. Wir freuen uns darauf, neue Perspektiven und neue Themen im Verband in den kommenden 12 Monaten anzugehen. Mit der neuen Legislaturperiode und der Aufbruchstimmung im SWR ist auf jeden Fall der Boden bereitet, um den Standort weiter nach vorne zu bringen, auch trotz der Pandemie.

09 Mrz

Landtagswahl BW – medienpolitische Fragerunde

Der Filmverband Südwest hat zur Landtagswahl mit den Parteien über aktuellen medienpolitische Themen gesprochen. Bei der Auswahl der Themen wurde mit AG DOK Südwest, SPIO und Verdi zusammen gearbeitet. Natürlich gäbe es noch mehr relevante Themen, aber wir glauben, eine gute Übersicht gegeben zu haben. Viel Spaß mit den Interviews.

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23 Jan

Viele blaue Herzen gehen nach Baden-Württemberg.

Die 42. Edition des Max Ophüls Preis ist in den Geschichtsbüchern, großer Gewinner war dabei ein Spielfilm aus Baden-Württemberg: BORGA – mit vier Preisen, unter anderem „bester Spielfilm“. Und auch im Dokumentarfilm räumte eine Baden-Württemberger Produktion ab: DEAR FUTURE CHILDREN.
Und auch der Nachwuchs zeigte sich von seiner besten Seite. Das Filmakademie Baden-Württemberg Projekt, der Mittellangfilm TALA’VISION von Murad Abu Eisheh – gewann beide Mittellangfilm Preise.
Gratulation den Gewinner*Innen!

21 Dez

Nachgefragt: Landesregierung beteiligt sich nicht am Ausfallfond?

Derzeit sind wir dabei, uns die Hintergründe zu erarbeiten, warum die Landesregierung sich bisher nicht an den Ausfallfonds I & II des Bundes beteiligt. In allen Publikationen und Presseartikeln wird Baden-Württemberg ausgeklammert – was bedeutet das regionale Produzent*Innen nicht berechtigt sind, Mittel zu beantragen.
Dies hat zur Folge, dass Show, Doku und Fiktionale Produzent*Innen den Großteil des Risikos tragen, im Falle das ein Dreh unterbrochen oder abgebrochen werden muss. An einem Standort, der ohnehin nicht im Übermaß Produktionen beherbergt bedeutet das im Zweifelsfall weitere Projektabsagen.
Laut unseren Informationen war die Beteiligung bereits verhandelt, warum der Ausfallfond von Baden-Württemberg bisher noch nicht ratifiziert wurde ist derzeit unklar.
Hier eine weitere Stellungnahme der Produzenten Allianz

UPDATE:
Auf eine unserer Nachfragen haben wir nun eine knappe Antwort erhalten, die aber darauf schließen lässt, dass Baden-Württemberg sich bei den Ausfallfonds beteiligt. Der Prozess aber zeitintensiver ist und die Publikation somit einstweilig ohne Baden-Württembergische Beteiligung erfolgte. Auf ihrem Social Media Kanal ließ Staatssekretärin Petra Olschowski kommunizieren:

„Wir sehen die Wichtigkeit eines Ausfallfonds für Film- und Fernsehproduzenten, da diese bei den entsprechenden Versicherungen keine coronabedingten Ausfälle geltend machen können und auch die Sender hier nur bedingt abfedern können. Das Land Baden-Württemberg hat sich von Anfang an bei der Konzeption beider nun existierender Ausfallfonds intensiv beteiligt und hat u.a. mit dafür gesorgt, dass im sogenannten Ausfallfonds II auch der Animationsfilm nun mit eingeschlossen ist. Wir arbeiten mit Hochdruck an einer baldigen Beteiligung des Landes an den beiden entsprechenden Ausfallfonds von Bund und Ländern. “

Petra Olschowski, 21.12.20202 – Facebook

Wir sind erleichtert zu hören, dass es sich wohl nur um Verzögerungen handelt und die beteiligten Ministerien sich auch der Wichtigkeit dieses Fonds bewusst sind. Mit diesem positiven Signal lassen sich hoffentlich die Feiertage und der Start ins neue Jahr deutlich entspannter angehen.