21 Jul

Kooperation zwischen dem Filmverband Südwest e.V. und dem Filmverband Rhein-Neckar e.V.

Im Mai schloss der Filmverband Südwest e.V. (FVSW) einen Kooperationsvertrag mit dem Filmverband Rhein-Neckar (FVRN). Das gemeinsame Kernziel der Kooperation besteht darin, beide Film-Regionen zu stärken, Filmschaffende besser zu vernetzen und die Mitgliedschaft in beiden Verbänden zu fördern.

Verbandsmitglieder bezahlen im jeweils anderen Verband einen ermäßigten Mitgliedsbeitrag. Der Filmverband Südwest e.V. bedankt sich für die Zusammenarbeit und freut sich auf die gemeinsame Zukunft!

22 Apr

Ergebnisse der Umfrage

Mitte März hat der Filmverband Südwest e.V. eine Umfrage in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz gestartet, um zu ermitteln wie schwer die hiesige Branche von der Corona Pandemie betroffen ist. Mittlerweile haben wir diese nicht repräsentative Umfrage von Dr. Oliver Langewitz, promovierter Soziologe mit empirischem Schwerpunkt, auswerten lassen, und dabei haben sich drei Kernpunkte herauskristallisiert:

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19 Mrz

Covid19 und seine Folgen

Eine so dagewesene Pandemie haben wir in Deutschland noch nicht erlebt. Die Filmbranche ist fast komplett zum Erliegen gekommen. So gut wie kein Kreativschaffender hat mehr Arbeit und verliert gerade viel Geld.

Um diesen Schaden beziffern zu können, haben wir eine Umfrage gestartet, die dabei helfen soll, den Ministerien und der Förderung diesen Schaden genauer zu beziffern.

Wir freuen uns also über jede Rückmeldung, die dabei helfen kann, genug Geld für alle bereit zu stellen. Füllt einfach unter folgendem Link unsere Umfrage aus.

Zur Umfrage

Eine Übersicht über die Situation in BaWü findet ihr hier:
https://www.filmverband-suedwest.de/covid-19/

18 Mrz

Covid 19 befällt die Filmbranche.

Kaum ein Ereignis hat den Alltag der Menschheit so einschneidend umgekrempelt, wie die derzeitige Pandemie, Tschernobyl und 9/11 waren zwar medial mindestens genauso präsent, jedoch betrifft die Pandemie jeden Einzelnen und auf allen Kontinenten dieser Erde. Einschneidend ist der Virus auch für die Filmbranche – Sind wir doch darauf angewiesen, dass eine Vielzahl von Personen aus allen Ecken und Enden der Republik zu einem Zeitpunkt X an einem Ort Y sind…

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17 Mrz

Covid 19 – Statement des Filmverband Südwest eV

Keine Filmproduktion der Welt ist es wert Menschenleben dafür zu gefährden. 

Wir appellieren an alle Unternehmen sämtliche szenischen und werblichen Dreharbeiten und Vorproduktionen mit sofortiger Wirkung einzustellen.

Der Filmverband Südwest e.V. fordert die Landesregierung gemäß der Corona-VO §1 (7) und § 7, sowie Gemeinden dazu auf, explizit Dreharbeiten zu untersagen und bereits ausgesprochene Drehgenehmigungen unverzüglich abzusagen. 

Filmproduktionen bedeuten, dass viele Personen aus allen Ecken der Republik zusammen kommen. In einer Zeit, in der Veranstaltungen und Versammlungen verboten werden, Ladengeschäfte geschlossen bleiben und das öffentliche Leben aufgrund des Infektionsschutzgesetz heruntergefahren werden soll, sind Dreharbeiten die nicht der Information der Bevölkerung dienen, unverantwortlich. 

Solange die Dreharbeiten nicht konkret, von offizieller Stelle untersagt werden, stehen die Verantwortlichen bei den Produktionsfirmen zwischen den Stühlen. Wer zahlt bei Absage oder Verschiebung der Dreharbeiten? Wer haftet für die entstehenden Kosten einer Absage? 

Aus diesem Grund sprechen wir uns für eine offizielle Erklärung seitens der Landesregierung bzw. ihrer untergeordneten Behörden und Gemeinden zum Verbot von Dreharbeiten aus. Nur so wird eine unnötige Gefährdung von Teammitglieder, Darsteller*innen, Kompars*innen und Dienstleistern vermieden, das Infektionsschutzgesetz durchgesetzt und zugleich sichert sie den Produktionsunternehmen eine Argumentationsgrundlage gegenüber Sender und Förderer. 

Eine eigenmächtige Einstellung der Dreharbeiten ist aus finanziellen Gründen den meisten Unter-nehmen nicht möglich, da dies nach aktuellem Stand (17.03.2020, 16:00 Uhr) zu finanziellen Ausfällen führen würde, die nicht aufgefangen werden können und somit zahlreiche Insolvenzen drohen. Nach unserer Einschätzung muss § 32 IfSG dafür dringend ausgeübt werden. 

Oberstes Bestreben der Bundesregierung und Landesregierungen muss es ein, die exponentielle Ausbreitung des Virus einzudämmen, um unser Gesundheitssystem nicht zu überlasten. In anderen Ländern müssen Ärzte aufgrund zu weniger Beatmungskapazitäten über Leben und Tod entscheiden, diese Zustände gilt es unbedingt zu vermeiden. 

Aus diesem Grund fordern wir Sie auf eine entsprechende Verfügung zu erlassen und bitten diese Ihren Mitarbeitern der Ordnungsbehörden und der Filmcommissions zu kommunizieren, um eine weitere Ansteckungsgefahr zu verringern.

Mit freundlichen Grüßen 
Filmverband Südwest e.V. 

14 Jul

FVSW und MFG stärken Dienstleister

Seit 5.Juli 2019 sind die neuen Richtlinien der MFG Filmförderung zum Baden-Württemberg Effekt online. In den letzten beiden Jahren haben wir zusammen mit der MFG Filmförderung an diesen gearbeitet, um die Situation der Dienstleister in Baden-Württemberg zu stärken und gegen Briefkastenfirmen vorzugehen.

Die neuen Richtlinien im Wortlaut: Weiterlesen

22 Mrz

Jahreshauptversammlung 2019

Applaus und Standing Ovations!

Die Jahreshauptversammlung des Filmverbandes am 26.02. endet hoch emotional: Nach drei Jahren übergeben die beiden Vorsitzenden der ersten Stunde, Simon X. Rost und Moritz Schreiner, ihre „Zepter“ an motivierte Nachfolger.

Unter herzlicher Anteilnahme aller Anwesenden werden den scheidenden Verbandsleitern gegenüber große Wertschätzung und Dank für ihren Einsatz zum Ausdruck gebracht. Drei Jahre lang haben sie unermüdlich und gut gelaunt die Agenda des Filmverbandes verbreitet und in zahlreichen Gesprächen mit Verantwortlichen aus Politik, Medien und Wirtschaft Veränderungen in der Medienlandschaft initiiert. Ihre Hinterlassenschaft ist anspruchsvoll und wird den neuen Vorstand auf Trab halten!

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18 Mrz

Erster grüner Filmstrom-Generator

Endlich ist es soweit. Der erste grosse, grüne Filmstrom-Generator der Welt ist am Start – und zwar Made in Germany! Ein Gas-Solar-Hybrid-Generator.
Die Maier Bros. GmbH in Köln hat ihn gebaut und man kann sie gar nicht genug dafür loben. Es ist eine interessante Erkenntnis, dass echte Innovationen oft aus kleineren, mittelständischen Betrieben kommen. Das sollte den „Grossen“ dieser Branche zu denken geben, denn es gibt noch viel zu tun. Der FVSW würde es sehr begrüßen, wenn dieser Generator auch tatsächlich in der Filmproduktion zum Einsatz käme. Er hat sehr viele Vorteile und ist definitiv der sauberste Filmstromgenerator, den es in Deutschland gibt. Aus diesem Grund veröffentlichen wir hier folgende Pressemitteilung der Maier Bros. GmbH: Weiterlesen

12 Mrz

Fachkräftemangel in der Filmbranche

Bereits im vergangenen Dezember veranstaltete der FVSW Filmverband Südwest eine Podiumsdiskussion im Rahmen des setUP media 2019 Fachkongress in Stuttgart. „Wer dreht den Film? – Fachkräftemangel im Südwesten“. Unter diesem Motto sprachen wir mit Branchenvertretern aus Film, Lehre, Förderung und Politik über den aktuell gravierenden Fachkräftemangel bei Filmproduktionen.

Mit auf dem Podium vertreten war auch unser Verbandsanwalt Steffen Schmidt-Hug von der Künstlerkanzlei. Seit 2008 betreut er als selbständiger Rechtsanwalt und Agent Film- und Medienschaffende in allen beruflichen Angelegenheiten. Der Künstleranwalt publiziert in verschiedenen Fachzeitschriften und nimmt Lehraufträge an deutschen Filmhochschulen wahr.

Auch er beobachtet seit Jahren das sich weiter verschärfende Problem des Fachkräftemangels below-the-line. Am vergangenen Wochenende erreichte uns eine weiter Ausgabe seines regelmäßig erscheinenden „Berufsbrief für Filmschaffende„, darin auch ein Artikel zum Thema, den wir hier mit freundlicher Genehmigung der Künstlerkanzlei abdrucken: Weiterlesen

17 Jan

Fairness in der Filmbranche?

Alle finden es schlimm, wenn Textilien oder Elektronik unter unfairen Bedingungen hergestellt werden – doch wenn Filmschaffende in Deutschland unter unfairen Bedingungen arbeiten müssen, scheint das für manche Auftraggeber kein Problem zu sein. Ist doch Kunst! Andere schaffen das doch auch! Die machen das doch gern! ​

Ja, wir Filmschaffenden lieben unseren Job. Aber wir möchten auch von unserer Arbeit leben können. Die prekären Lebensumstände von vielen Filmschaffenden sprechen Bände, wie weit wir noch von gerechten Bedingungen entfernt sind. Der Fair Film Award setzt ein wichtiges Schlaglicht auf diese Schräglage und zeichnet zu Recht die aus, die es besser machen.​

Statement anlässlich der Verleihung des Fair Film Awards zur Berlinale 2019
FVSW Filmverband Südwest
Stuttgart, 19. Januar 2019